Autoversicherung – Fahranfänger können in besonderem Maß sparen

Autoversicherung Fahranfänger – deshalb sind Policen zumeist sehr teuer

Wer das erste Mal ein Fahrzeug auf seinen Namen anmelden möchte, wird generell hoch eingestuft. Dies liegt an der niedrigen Schadenfreiheitsklasse, die sich nur dann verbessert, wenn eine Person Jahr für Jahr schadenfrei fährt. Somit spielt es für die Autoversicherung in diesem Fall nur eine geringe Rolle, wie lange der Versicherungsnehmer den Führerschein besitzt. Ob erfahrener Routinier oder Neuling: Wer das erste Mal ein Fahrzeug anmeldet, startet mit einer niedrigen Schadenfreiheitsklasse, die hohe Kosten bedeutet. Wer die Autoversicherung für Fahranfänger aber einmal im Detail prüft und mehrere Produkte miteinander vergleicht, wird sehr wohl Unterschiede bei der Preisgestaltung feststellen. Und auch wenn die Autoversicherung für Fahranfänger teuer ist, gibt es Möglichkeiten, um Geld zu sparen.

Autoversicherung für Fahranfänger: Schadenfreiheitsklasse übernehmen, Kosten einfach reduzieren

Ein besonders probates Mittel, um die Schadenfreiheitsklasse zu erhöhen und die Kosten zu reduzieren liegt in der Übernahme einer Schadenfreiheitsklasse. Umgangssprachlich wird hier auch die Übernahme von Prozenten gemeint. Das wohl häufigste Modell ist die Übertragung der Schadenfreiheitsklasse durch einen Elternteil auf das Kind. Denn unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, die Schadenfreiheitsklasse quasi zu kopieren und auf ein Familienmitglied zu übertragen. Wenn dies nicht möglich ist, können Fahranfänger bei der Autoversicherung dennoch durch einen Vergleich sparen. Denn viele Versicherer bieten spezielle Tarife für Fahrerkreise mit einer eher niedrigen Schadenfreiheitsklasse an, wodurch sich die Kosten deutlich reduzieren lassen, was den Erwerb eines Kfz auch für Fahranfänger ermöglicht. Wichtig ist der Vergleich mehrerer Produkte, um das maximale Einsparpotenzial herauszufiltern.

Schadenfreiheitsklasse vs. Prozente - lassen Sie sich nicht blenden

Obgleich die Schadenfreiheitsklasse relevant für die Einstufung bei der Kfz-Versicherung ist, wird häufig von Prozenten gesprochen. Es ist richtig, dass Prozente im Versicherungsalltag auch auftauchen. Falsch ist hingegen, dass die Prozente effektiv für die Einstufung des Versicherungsnehmers und somit für die Kosten relevant sind. Ein Beispiel: Wenn Sie seit drei Jahren ein Fahrzeug auf sich angemeldet haben, werden Sie in eine bestimmte Schadenfreiheitsklasse eingestuft, die für alle Versicherungen bindend und relevant ist. Denn die Schadenfreiheitsklasse orientiert sich immer an den unfallfreien Jahren. Zur besseren Orientierung fügen Versicherer nun Prozentsätze hinzu, um plastisch darzustellen, um welchen Prozentsatz sich die Kosten durch eine Verbesserung der jeweiligen Schadenfreiheitsklasse reduzieren. Liegen Sie in der Schadenfreiheitsklasse 3 beispielsweise noch bei 75 %, zeigt Ihnen der Versicherer, dass Sie in Schadenfreiheitsklasse 4 bei 65 % liegen würden. Das Problem dabei: Die Prozentsätze sind nicht normiert und können von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich ausfallen - trotz identischer Schadenfreiheitsklasse. Sie sollten den Fokus daher nicht auf den Prozentsatz legen, sondern im großen Vergleich mehrerer Anbieter prüfen, welche Police das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Sie darstellt. Denn wenn Sie sich ausschließlich auf die Prozente konzentrieren, werden Sie wahrscheinlich nicht den optimalen Tarif gemäß Ihrem Bedarf finden.

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