Kfz Versicherungsklassen: 3 zentrale Werte für den Versicherungsbeitrag

Kfz Versicherungsklassen: Regional-, Typ- und Schadenfreiheitsklasse

Auch wenn unterschiedliche Kfz-Versicherer unterschiedliche Preismodelle anbieten, gibt es doch einige Gesetzmäßigkeiten, die für alle Policen gelten. Denn grundsätzlich entscheiden die sogenannten Kfz-Versicherungsklassen maßgeblich über die Einstufung des jeweiligen Pkw und somit über die Kosten für die Versicherung. Man unterscheidet zwischen den 3 Kfz-Versicherungsklassen:

  1. Regionalklasse
  2. Typklasse
  3. Schadenfreiheitsklasse

Während die Regional- und Typklasse das zu versichernde Fahrzeug berücksichtigen, bezieht sich die Schadenfreiheitsklasse auf den Fahrzeughalter. Hier spricht man umgangssprachlich auch von Prozenten.

Kfz-Versicherungsklassen: die Regionalklasse

Wie der Name bereits verrät, richtet sich die Regionalklasse nach der Region, in der Sie leben bzw. Ihr Fahrzeug zulassen. In Deutschland wird jede Region mit einem bestimmten Indexwert versehen, der grob beschreibt, wie oft Fahrzeuge zu Schaden kommen. Pauschal kann festgehalten werden, dass Regionen, in denen vergleichsweise wenige Schäden gemeldet werden, einen besseren Index aufweisen als solche, in denen es öfters Schäden zu beklagen gibt. So kann zudem pauschal gesagt werden, dass Versicherungsnehmer in Großstädten in eine höhere Regionalklasse eingestuft werden als solche, die in ländliche Regionen wohnen, da in Letzteren tendenziell seltener Schäden an Fahrzeugen vorkommen. Daraus folgt: Melden Sie Ihr Fahrzeug in einer Region mit hohem Indexwert an, steigt grundsätzlich auch der Versicherungsbeitrag aufgrund der höheren Einstufung in die Regionalklasse.

Kfz-Versicherungsklassen: die Typklasse

Während Sie die Regionalklasse nur durch einen Umzug ändern könnten, entscheidet bei der Typklasse ausschließlich Ihr Pkw über die Eingruppierung und folglich über die Kosten. Das Typklassenverzeichnis listet sämtliche am Markt befindlichen Automarken und Modelle auf, sodass jedes Fahrzeug unmittelbar in eine bestimmte Typklasse eingruppiert werden kann. Wenn Sie einen Online-Vergleichsrechner verwenden, um eine Kfz-Versicherung zu finden, wird Ihr Fahrzeug automatisch anhand der Schlüsselnummer zur jeweiligen Typklasse zugeordnet. Die Typklasse setzt sich aus Unfallstatistiken und Schadenshöhen zusammen. Werden also viele Unfälle von einem bestimmten Fahrzeugtyp verursacht, wird die Autoversicherung hierfür automatisch teurer. Wenn Sie eine preiswerte Kfz-Versicherung abschließen möchten und sich ein neues Kfz zulegen möchten, sollten Sie unbedingt vorab prüfen, wie Ihr Favorit in der Gesamtstatistik abschneidet.

Kfz Versicherungsklassen – die Schadenfreiheitsklasse

Während die Regional- und Typklasse Ihr Fahrzeug berücksichtigen, können Sie die Schadenfreiheitsklasse selbst beeinflussen. Denn wenn Sie ein Fahrzeug auf sich selbst angemeldet haben und mehrere Jahre schadenfrei fahren, verbessert sich die Schadenfreiheitsklasse. Für jedes schadenfreie Jahr werden Sie höher eingestuft. Je höher Sie eingestuft werden, desto geringer sind die Kosten für die Autoversicherung. Fahranfänger kennen dieses Phänomen besonders gut: Wer das erste Mal ein Fahrzeug auf sich selbst anmeldet, startet mit der niedrigsten Schadenfreiheitsklasse. Diese führt zu hohen Beiträgen. Gerade hier zeigt der Online-Versicherungsvergleich, dass ein Vergleich mehrerer Policen bares Geld sparen kann. Denn auch wenn Sie eine niedrige Schadenfreiheitsklasse haben, gibt es Versicherungen, die Ihnen mit Spezialpolicen entgegenkommen.

 

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